Erfüllung letzter Wünsche

Eines unserer Anliegen ist es, auch letzte Herzenswünsche unserer Bewohner zu erfüllen.
Oft gibt es am Lebensende noch einmal eine starke Sehnsucht nach Orten, die einem viel bedeutet haben oder ein lang gehegter Wunsch konnte bisher nicht mehr umgesetzt werden, weil eine schwere Krankheit einen zu unvermittelt ereilte.

Um die Erfüllung solcher Wünsche zu ermöglichen, arbeiten wir zusammen mit „SOS Leipzig“ und dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes.

 

Badetag im Kulkwitzer See

Waltraud G. bezeichnet sich selber als Bade-Ratte. Schon immer ist sie gern schwimmen gegangen, besonders im Kulkwitzer See im sächsischen Seenland. Im Hospiz ADVENA äußerte Waltraud G. nun den Wunsch, dass sie noch einmal an ihrer „Stamm-Badestelle“ baden gehen möchte. Am vergangenen Mittwoch konnte ihr dieser Wunsch dank des Wünschewagens des Arbeiter-Samariter-Bundes und der Unterstützung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft  Leipzig erfüllt werden. Begleitet von der Sozialarbeiterin des Hospizes und einer Badefreundin genoss Waltraud G. das kühle und klare Wasser des Kulkis – wie sie den See liebevoll nennt.

    

 


Fahrt in die Heimat

 

Auch im Februar 2017 hat Herr Thomas Höhne vom ASB Leipzig gemeinsam mit seinem Kollegen einen wichtigen Herzenswusch unseres Hospizbewohners Marek D. erfüllen können.

Marek D. wusste, dass er nicht mehr viel Zeit zu leben hatte und wünschte sich nichts sehnlicher, als in seinem polnischen Heimatort Otmuchów (80 km südlich von Wroclaw) bei seiner Frau die letzten Lebenstage zu verbringen. Viele Jahre lebte er in der Nähe von Leipzig und war daher auch zunächst in unserem Hospiz aufgenommen worden.
Die Sehnsucht nach der Heimat wurde nun wieder vordergründig.
Unser Hospizteam, hat ihm diesen Wunsch natürlich gern erfüllen wollen und den Kontakt zum Wünschewagen-Team hergestellt. Herr Thomas Höhne, Projektleiter beim ASB kümmerte sich um alles Organisatorische dazu. Absprachen mit dem polnischen Konsulat (Dankschön an Frau Sokolovska!) waren nötig, die Regularien der polnischen Autobahngebühr mussten geklärt werden, Streckenführung etc.

Am 10. Februar 2017 war es dann soweit – Marek D. ist am frühen Morgen mit dem Wünschewagen abgeholt worden. Er fieberte der Ankunft in seiner Heimat entgegen und konnte nach ca. 5 Stunden Fahrt seine Frau endlich in die Arme schließen.

 

 



Login
Benutzername:
Passwort: